Gott steckt im Wir

Shownotes

Was haben ein Küchentisch, Currywurst, Milliarden Bakterien und Gott miteinander zu tun?

Jan beginnt mit einer eigentlich ganz alltäglichen Beobachtung: Menschen sitzen gemeinsam am Tisch, essen, reden, lachen – und plötzlich entsteht Gemeinschaft. Der Tisch wird zur Herzkammer eines Hauses. Und auch religiös ist das gemeinsame Mahl seit Jahrtausenden ein zentraler Ort der Begegnung.

Doch dann nimmt das Gespräch eine unerwartete Wendung: hin zu unserem Körper, zum Mikrobiom, zur Darm-Hirn-Achse und zu der Frage, wie viel von unserem Fühlen vielleicht viel älter ist als unser bewusstes Denken. In uns trägt das Leben Milliarden Jahre evolutionärer Erfahrung mit sich.

Und plötzlich führt der Weg wieder zurück zum Küchentisch: Vielleicht ist das isolierte Ich ohnehin eine Illusion. Zellen kooperieren, Organismen leben in Symbiose und Menschen brauchen andere Menschen. Wir sind nicht das Ergebnis des Alleinseins, sondern einer unvorstellbar langen Geschichte des Zusammenwirkens.

Vielleicht liegt genau darin etwas Göttliches: Nicht im Ich, sondern im Wir. Nicht in der Abgrenzung, sondern in der Verbindung. Die Symbiose als göttlicher Funke.

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00:00:06: Hallo, liebe Glaubensdenker und Glaubenstenkerinnen.

00:00:09: Mensch ins Kind sind wir wieder zurück nach Monaten gefühlt!

00:00:13: Es war ein sehr langer Sommer.

00:00:15: Das muss man sagen?

00:00:15: Ja es war ein wunderbarer Sommer.

00:00:17: ich freue mich dich wieder zu sehen und zu hören, Clemens.

00:00:21: Ich hab gespannt

00:00:23: was gruselig.

00:00:24: Ich mein Hitze Trockenheit Weltbrennende war scheiße ging jetzt gar nicht.

00:00:28: also das war ein Sommer der einerseits schön war weil wir echt viel Sommer hatten und viele erleben konnten.

00:00:34: das war schön habe ich genossen Und gleichzeitig der bedrohlichste Sommer, den ich hier erlebt habe.

00:00:40: Also es hat so zwei Seiten der Medaille, muss ich sagen.

00:00:45: Ja, verstehe ich.

00:00:47: Verstehe ich aber ich konnte viel genießen.

00:00:50: Das muss ich

00:00:52: schon sagen.

00:00:57: Ich hab mich ein bisschen jetzt seit zehn Wochen auf dieser Jugendburg fast zwölf Wochen also.

00:01:04: am ersten Juni bin ich eingezogen Bin ich schon ein paar Wochen hier, zwischendurch war ich halt viel im Sommer unterwegs.

00:01:10: Habe gearbeitet wie andere Urlaub machen.

00:01:13: Ich mach hier nochmal Werbung für den Priesterberuf in der katholischen Kirche.

00:01:17: Du kommst rum!

00:01:18: Also Ferienlager hier, Schützenfest dort...

00:01:23: Kommt man als Reiseführer auch ne?

00:01:24: ...Team Fortbildungsmaßnahme auf dem Eiselmeer inklusive Sonnenfinsternis- und Sternschnuppenfall.

00:01:31: also dass es sich umgedacht Hier auf der Burg, manche Menschen fragen, Jan du hast hier die Traumwohnung.

00:01:39: Warum bist du nie da?

00:01:40: Gibt es Menschen, die fragen das.

00:01:42: Ja, das verstehe ich zu Recht.

00:01:46: ja und ansonsten meine Güte du heute also in Niedersachsen gibt's schon wieder Schule.

00:01:51: Also im Nordwestfalen beginnts nächste Woche.

00:01:54: Ich glaube die Niederachsen haben jetzt schon die dritte Schuhwoch hinter sich zweite oder dritte Und es gab hier mehrere Schulklassen

00:02:01: aus Nordhorn

00:02:03: und Mäppen.

00:02:05: Das war wirklich, wirklich schön.

00:02:08: Die Freiwilligen kommen... Wir haben sieben Freiwillige die auf der Burg das Jahr verbringen werden also ein freiwilliges soziales Jahr oder ein frei williges ökologisches Jahr oder einen bundesfreiwilligendienst machen und vier von sieben sind schon da.

00:02:23: Und das ist ja auch immer so ein bisschen so eine gemischte Tüte buntes.

00:02:27: du weißt nicht was der Christ vertragen.

00:02:29: die sich verstehen dieselbe Sprache kommen die klar und ich glaube dass es gut angelegt vor euch mich Und ich kann das erzählen.

00:02:38: Ich habe heute Mittag ein Erlebnis gehabt am Mittagstisch und das war der Gestalt, dass ich schon sagte, dass sich davon beim Podcast eigentlich am liebsten erzählen möchte.

00:02:50: Das war der E-Vereinanliegen für den Fall, dass die reinhört.

00:02:54: Die soll sich freuen können!

00:02:56: Wir haben ein bisschen länger gesessen als üblich weil... Wir heute Nachmittag gerade keine Gruppe da hatten, wesungsweise keine Anmeldung zum Mittagessen.

00:03:05: Wir hatten also die seltene Gelegenheit ein bisschen entspannter zu sitzen.

00:03:09: Also das Team ist vor den Gästen weil danach einfach... Danach ist Halligallin Tüten dann wird aufgefahren und nachgelegt und abgeräumt und parallel gespielt

00:03:21: etc.,

00:03:22: aber weil jetzt gerade keine Mittagsbelegung zum Mittagessen da waren, ein bisschen sitzen können und es war sauer witzig.

00:03:30: Und wir sind immer noch dabei uns kennenzulernen.

00:03:33: also es gibt Leute die sind schon ewig in dem Team.

00:03:36: dann gibt's jetzt die Freiwetungen die erst seit ein paar Wochen da sind teilweise erst seit dem ersten August.

00:03:41: Dann gibts mich seit den ersten Juni und das macht einen Spaß unterdacht ich so.

00:03:46: Also das musst du dir vorstellen dass ist in so einem mittelalterlichen Gewölbe.

00:03:51: bei uns im Gewölbekäller ist sowieso das Buffet aufgebaut und auch die Gäste essen da.

00:03:58: Und es gibt hinter dem Buffettbereich, gibt's das Stübchen.

00:04:05: Da ist das Personal quasi, wo wir dann eineinhalb Stunden vor den Gästen essen mit einem schönen großen Tisch in der Mitte.

00:04:12: Da können, boah lass mich nicht lügen, irgendwie achtzehn Leute, zwanzig Leute zusammen sitzen und essen.

00:04:20: Du musst ganz viel kommunizieren, weil keiner kommt an alle Dinge gleichzeitig.

00:04:26: Und wir waren heute in einer ganz geselligen Runde unterwegs und ich dachte so ein Küchentisch!

00:04:31: Das ist für einen Glaubensdenker Podcast auch mal ein guter Ort über den man sprechen kann.

00:04:37: Was passiert alles an einem Küchendisch?

00:04:40: Ja,

00:04:42: stimmt.

00:04:42: Wie relevant ist bitte für ein Haus ein Küchtentisch und das gilt auch für so'n Betrieb.

00:04:49: Ich weiß nicht, wie das bei dir im Unternehmen ist.

00:04:52: Ob es da in der Tee-, ob's eine Teeküche gibt oder wieder der Gemeinschaftsraum gestaltet ist wenn es einen gibt.

00:04:58: Aber ich bin sicher, wenn es ein gibt dann gibts da ein Tisch und wenn´s nur in Anführungszeichen ein Stiebietisch ist, ein Stehtisch aber dass man so zweckfrei zusammenkommt und miteinander isst.

00:05:10: Ich glaube, dass kann ... Es kann so ein Herzensding ne?

00:05:15: So eine Herzkammer von einem ... von einem Haus sein, von einem Unternehmen auch.

00:05:20: Gibt es bei euch eine Gemeinschaftsraum?

00:05:22: Ja,

00:05:23: nee, also Kaffeküchen.

00:05:25: Das gibt Kaffee-Küchen, man trifft sich mit der Kaffeemaschine und dann gibt's aber mal keinen Kaffetor, weil die Kaffeemaschine immer ein bisschen näher zieht... ...und während man wartet ist man an einem Labern, aber wie gesagt ungezwungen.

00:05:33: Also dann kommen dann die Stöckchen-Hölzlinggespräche zustande und dann guckt manchmal eine Idee nicht.

00:05:39: Aber was ist in der Tat so?

00:05:42: Ist verbindet.

00:05:43: Es verbindet uns immer etwas, was in uns reinkommt.

00:05:46: Kaffee?

00:05:47: Wasser?

00:05:48: Essen!

00:05:49: Also irgendwas ist auf jeden Fall dabei.

00:05:51: So ganz ohne geht nicht, ne?

00:05:53: Und dann merkt man, kommt mal so ein Gespräch.

00:05:55: Man immer Gesprächst jemand dabei.

00:05:59: Ich habe darüber nachgedacht, in den Religionen über die ich gerade so ein bisschen Überblickswissen habe sind kulturelle rituelle Mahl-Mahlzeiten.

00:06:10: Gemeinsam eingenommenes Essen hat eine zentrale Rolle.

00:06:14: also ist bei den drei monotheistischen Religion auf jeden Fall so und das Christentum hat es existenziell wenn wir an Jesus Christus erinnern ritualisiert.

00:06:28: dann ist da so ein Tisch dann ist da der Altar.

00:06:31: Also Tischsituationen, dass Menschen zusammenkommen und Essen für uns ein Nukleus, einen Kernpunkt, ein Urgrund.

00:06:44: Und wirklich sehr biblisch sehr, sehr Jesuanisch hat nicht nur aufgetragen Leute tut dies zu meinem Gedächtnis im Brot nehmt Wein wenn man sich die Geschichten von ihm anguckt auch seine Lebensgeschichte, also vor allem die drei Jahre seiner Verkündigungszeit.

00:06:59: Der hat sich selbst zum Essen eingeladen.

00:07:01: Komm ich muss heute bei dir zu Gast sein!

00:07:05: Er hat selber Essensfeiern initiiert.

00:07:08: er hat dafür gesorgt dass Feste gefeiert wurden Hochzeit zu Ghana.

00:07:12: Er war selber Jude der hat die jüdischen Feste hat er mitgenommen.

00:07:16: da wurde gefeert.

00:07:18: Ich bin sicher da wurde Gefeiert was das Zeug hielt und meine Güte Es gab auch heute so eine Art Zweiteilung.

00:07:25: Also es gab das Sättigungsmal, bis wir mal alles satt waren übrigens by the way.

00:07:31: Es gab Pommes und Currywurst... Und Salat!

00:07:38: Ich habe auch Salat gegessen aber es war ein Reste von gestern Abend Und da haben wir heute geschmaust, kann ich gar nicht anders sagen.

00:07:48: Was macht das

00:07:49: mit deiner Figur?

00:07:49: Er fragt

00:07:52: mich viele und nach zehn Wochen habe ich Befürchtungen.

00:07:58: Also ich muss aufpassen dass ich in sechs Jahren nicht einfach noch mehr Mensch bin als ich heute schon

00:08:03: bin.

00:08:07: Und es gab diesen Sättigungsteil, bis wir alle satt waren und das war wirklich ein Schmausen.

00:08:11: Danach saßen wir da und dann wurde hier immer noch so eine Pommes schnappuliert... Auf einmal kam unser Gärtner noch rein und saß da und staunte über das Setting.

00:08:22: Dann war eine Dame aus der Pflege, aus dem Raumpflege war dabei die auf der Suche nach einem Wischmob war und oben war irgendwie an einer Baustelle zugestellt.

00:08:30: dann hat sie sich den Wischmob geholt.

00:08:32: Und als ihr denen aber nach ne halben Stunde wiederbrachte, saßen wir immer noch da, da gab es erst mal so ein Spruch ob das unsere Art arbeitet.

00:08:40: also ihr wisst ihr wüsste gar nicht, ihr hättet das gar nichts zu schätzen gewusst was in der Küche so gearbeitet wird.

00:08:47: Heiter.

00:08:48: Und das ist für ein Unternehmen, also für uns als Burggemeinschaft glaube ich profilbildend dass man miteinander so sitzen kann und essen kann und sich kennenlernen kann.

00:09:03: Ich glaube es hilft für jedes Unternehmen wenn die Menschen die da arbeiten sich über ihre Arbeitsfunktion hinaus ein bisschen kennen und schätzen.

00:09:13: Ich schätze dich!

00:09:14: ... da ist ja sofort irgendwie eine Wertung mit drin.

00:09:17: Also heißt aber auch, ich kann dich auch einschätzen... also das Korps gemeinsam verwachte Zeit!

00:09:26: Ja, ich komme da gut mit weil ich hatte heute auch ein Thema vorbereitet und ich merke immer mehr wie anschlussfähig das eigentlich ist.

00:09:31: zu dem was ich mir auch gedacht habe also was du da erzählst.

00:09:36: Wenn du sagst so hast du ein Thema vorbereitet?

00:09:38: Da fühle ich mich fast ein bisschen an der Pressure.

00:09:40: Ja natürlich!

00:09:41: Das

00:09:42: ist doch ganz normal bei dir

00:09:43: nicht?!

00:09:44: Also ist doch ganz normal, dass wir Themen vorbereiten, Jan.

00:09:46: Machst du das?

00:09:46: Natürlich!

00:09:50: Aber das ist mir jetzt in den Wochenende so ein Kopf begeistert weil ich irgendwo mein Podcast gehört habe und dann triggert mich ja sowas, da kann ich nicht aufhören, darüber nachzudenken... Du hast jetzt witzigerweise das angesprochen, wo ich, sagen wir mal, das hätte ich jetzt auch aber anders erzählt, aber wir treffen uns in der Mitte und zwar beim Essen,

00:10:11: witzigerweise.

00:10:14: Warum passiert das, dass wir uns witzigerweise da immer begegnen und wo wir auch wirklich uns gut austauschen können?

00:10:28: Wo in irgendeiner

00:10:29: Art

00:10:32: Dinge passieren die für uns so lebensessenziell sind.

00:10:37: Beim Schwitzen, Sport machen beim Essen Also immer sowas Essenziertes, wo man wirklich sagen im Körper muss sich bewegen.

00:10:45: Körper muss essen, Körper muss mal liegen.

00:10:48: Muss ich mal entspannen?

00:10:49: Man trifft sich beim Entspannen und muss mal wandern.

00:10:51: Und witzigerweise sind da die Momente wo man entspannt ist und gut reden kann.

00:10:56: Stellt man immer wieder fest.

00:10:58: also man ist jetzt nicht entspannt bei atypischen Situationen wie Ich bin gerade gestresst in der S-Bahn.

00:11:03: Da unterhält man sich nicht entspannt.

00:11:04: das ist eine ganz unnatürliche Situation.

00:11:09: Oder du stehst am Bahnhof und warst auf den Zug, musst jetzt einsteigen.

00:11:12: Kommt recht zu spät!

00:11:13: Da ist nicht ein lockerer Schnack.

00:11:15: Da muss man schon Glück haben.

00:11:16: Also in einer Weise ist man da angespannt... ...und will einfach nur auf seinen Platz.

00:11:20: Und das ist so... Da habe ich mir Gedanken gemacht wie kommt das?

00:11:25: Wo kommt das hier?

00:11:27: Der Einstieg war witzigerweise da beim Thema.

00:11:33: Jetzt muss ich kurz mal jetzt nicht erschrecken.

00:11:35: Jetzt sage ich was und jetzt fragte sich jeder was soll das?

00:11:38: aber ich muss ja manchmal Es gibt das Thema Bakterien.

00:11:46: Was soll das?

00:11:47: Ja, genau!

00:11:50: Das war immer ein Küchentisch, jetzt bist du bei Bakterie gelandet.

00:11:53: Also das

00:11:53: ist mit dem Küchntisch sehr gut verknüpft worden.

00:11:55: Da fragen wir uns

00:11:57: die Hygiene ab.

00:11:59: Weil es gibt... Wir Menschen haben so, also muss ich mal klarmachen in uns drinnen wohnen unfassbar viele Bakterienstellen.

00:12:11: Was schätzt ihr denn?

00:12:11: wie viele?

00:12:13: Boah, allein im Verdauungstrakt keine Ahnung Milliarden.

00:12:17: Ich kann es dir nicht beziffern.

00:12:19: Drei bis vierzig Billionen Bakterienzellen sind so in und auf uns.

00:12:26: Man fängt ja gerade eine Forschung jetzt an sich da richtig darüber Gedanken zu machen über Bakterie an sich und alles was dazu gehört.

00:12:32: Und dann muss man sich immer klarmachen wo kommt diese... Ich glaube, du hast wohl schon was Lehre auch immer wieder von dir gegeben.

00:12:39: Solche Wörter wie Mitochondrien mit durch Chondrien diese kleinen Mini-Dinger dieser einzelligen Dinger die sich irgendwie entwickelt haben zu irgendwas na Zelle irgendwie zusammen gewürfelt haben und so weiter.

00:12:54: Und irgendwann eben auch Bakterien und behalt.

00:12:58: mittlerweile feststellt man fest dass Bakterie bei uns ja im Darmen leben ganz viele.

00:13:04: Und man stellt immer mehr fest, dass Bakterien im Darm sowas machen wie die schicken Wotenstoff los und du fühlst dich plötzlich glücklich.

00:13:13: Das machen die Bakterie.

00:13:14: Die schicken was los und denkst so mir geht's gut!

00:13:18: Und das ist total faszinierend, dass wir eigentlich unser Wohlbefinden sehr stark aus dem Darm herausgesteuert wird.

00:13:28: Was ich erst mal total abgefahren finde... Ist aber eigentlich gar nicht abgefahnt?

00:13:31: Man muss nur länger drüber nachdenken.

00:13:34: Weil es hat was unglaublich aus deiner Welt Göttliches.

00:13:38: Denn wir müssen mal überlegen, unser Gehirn ist ja letztendlich der Interpretator, wenn man evolutionär betrachtet gab's da die Einzeller Bakterien.

00:13:48: Milliarden von Jahren gibt sie bereits auf diesem Planeten und ganz zum Schluss wurde dann irgendwann so ein Gehirnen entwickelt.

00:13:54: Das sind wir jetzt.

00:13:55: Und dieses Gehirnsversuch verzweifelt ständig irgendwas zu interpretieren und in Worte zu fassen weil wir dann die Sprache erfunden haben.

00:14:01: Ich fühl mich gut.

00:14:02: Wie bist du eigentlich darauf?

00:14:04: bis dahin, dass wir den Bibel geschrieben haben darüber was wir glauben fühlen und denken.

00:14:10: Also das wir glauben fühen und denken auf Basis von irgendeinen Bauchgefühl.

00:14:16: am Ende also irgendwas fühlst du ja?

00:14:18: Irgendwas kommt da her und du kannst gar nicht genau interpretieren.

00:14:21: also schreibst du tausend Seiten Bücher voll um zu verständlich zu machen, dass dann noch mehr ist, dass irgendetwas hier ganz krass läuft Und ich würde das mal so ausdrücken, wenn du mal das anschaust.

00:14:35: Also Mikrochondrien, Zellen, Bakterien.

00:14:39: Bakterie immer größer.

00:14:41: Immer mehr werden zu Pflanzen, werden zu Fischen und werden zu Menschen.

00:14:46: Heißt ja... Wenn man jetzt mal ganz zurück

00:14:49: geht

00:14:50: in die Welt, stelle dich bei Helma vor!

00:14:53: Du würdest dich jetzt mal zurückbeben in der Welt als es noch keine Tiere gab.

00:14:58: Und du stehst am Strand.

00:15:00: was hörst du?

00:15:06: Ich höre Wellen, die ans Ufer schwappen.

00:15:14: Sonst hast du nix.

00:15:16: Und plötzlich entsteht so was?

00:15:19: Dass plötzlich Leben entsteht und Geräusche entstehen und immer mehr geräuschen.

00:15:25: und das passiert ja nur deswegen weil Zellen und Bakterien kooperiert haben.

00:15:32: Der mir irgendwann gesagt ey wir schließen uns zusammen

00:15:35: Wir gesagt haben es nicht, nein.

00:15:37: Es ist einfach passiert!

00:15:38: Es ist passiert, genau.

00:15:39: Sie haben nicht gesagt so... Plötzlich merkt man hier, es funktioniert und der Nächste ist funktioniert.

00:15:46: Und dann funktioniert er das.

00:15:47: Dann kam der dazu, dass heißt wir Menschen sind das Ergebnis von Kooperation?

00:15:53: Ja, geiler Zielsatz.

00:15:55: Ist das

00:15:55: geil?!

00:15:56: Wir sind ein Ergebnis einer Milliarden Jahre langen gelebten Kooperation, Zerstörung, sondern wir sind das Ergebnis einer fertigen Kooperation aus Dingen die sich zu etwas zusammengegeistert haben.

00:16:09: Und sie ist nicht fertig

00:16:11: und weiß was in Instrund schlummert?

00:16:15: Milliarden Jahre langes evolutionäres Wissen.

00:16:20: Ja es ist kaum vorstellbar.

00:16:22: Es ist kaum denkbar, weil wir nur so kontingent denken können.

00:16:27: Wir können ja nur denken von zwölf bis mittag.

00:16:29: Wenn wir auf die Weltentwicklung schauen und auf die Schöpfung dann überschauen wir einen Wimpernschlag ein Hauch ein Zürichelchen der Zeitgeschichte.

00:16:39: wie sind wir?

00:16:40: Also ich sehe dich also laut staunen vor der Gegebenheiten des Menschen.

00:16:46: Was

00:16:48: ist der Mensch?

00:16:49: und bisschen das warum?

00:16:50: Warum treffen uns gerne beim Essen?

00:16:52: Woher wird das gesteuert?

00:16:53: Warum sind wir... Wir könnten es ja sonst wo treffen.

00:16:55: Warum am Essen, warum denn gerade

00:16:56: da?".

00:16:57: Und dann...

00:17:00: Ich habe da hier mal was zu gelesen, Kulturtheorie sagt beim Essen wird ein existenzielles Bedürfnis gestillt dass der Mensch hat.

00:17:09: jetzt jeder Mensch hat egal wie verfeindet sie sind.

00:17:12: essen müssen Sie genauso wie schlafen und zum Klo gehen und schlaven und zum klo gehen sind jetzt gesellschaftlich nicht so im Wog.

00:17:20: aber gemeinsam Essen geht gut.

00:17:22: Da braucht man vielleicht sogar beide Hände und führt nicht nebenbei noch eine Klingel hinterm Schild.

00:17:29: Man kann sich vielleicht gegenseitig vergiften, das schlimmste Ding ist der Mensch als erfinderisch.

00:17:33: aber so Friedensmäler wenn man auch in Stadtgeschichten guckt da werden oft Mit dem geschlossenen Frieden wird dann gemeinsam gegessen.

00:17:46: Also du kennst, wir kennen die Friedenspfeife als eine Metaphe aus einem nordamerikanischen Kudurraum.

00:17:51: ja aber auch da ist es irgendwie man sitzt zusammen und konsumiert etwas zusammen was ja das wäre an der Stelle vielleicht Genuss, Tabak.

00:18:00: Aber dass Essen hat für Kulturtheoretiker auch ne immense Bedeutung also nicht nur für Religionswissenschaftler oder Historiker.

00:18:10: Wenn

00:18:11: man mittlerweile herausgefunden hat, wenn du viel Burger ist, ist die Stimmung schlechter.

00:18:17: Wenn du zwei Wochen lang Rohkost bist, entwickel deine Bakterien etwas, das dich dazu führen lässt einen Wohlbefinden und ein Glücksgefühl zu haben, wenn Du Rohkosst ist.

00:18:28: Die entwickeln das.

00:18:29: nach zwei Wochen kommt eine Gewohnheit und plötzlich gibt es dann auch Studien wo die Leute tendenziell eher dann zudem greifen als Rohkosten zum Burger einfach weil das Gehirn gelernt hat, von seinen Männchen da unten.

00:18:40: Die sagen ne läuft so ist geil mach weiter so.

00:18:44: Wir fühlen uns wohl hier unten.

00:18:45: und diese Darm-Hirnachse die ist krasser als man glaubt.

00:18:51: Das heißt es gibt kein Gehirnen ohne einen Darm.

00:18:54: Das funktioniert gemeinsam und vieles braucht ein bisschen zu.

00:18:58: Depressionen hat was.

00:18:59: damit gibt es mittlerweile Zusammenhänge die man daraus.

00:19:02: Jedes Denken bedarf eines Stoffwechsels.

00:19:08: Übrigens bei der geistlichen Begleitung, die ich empfange oder die selber erhalte.

00:19:14: Ich staune wo du gerade ... Du hast ja grade was Verrücktes gemacht.

00:19:16: Du hast gerade irgendwie die Verdauung mit sowas Göttlichem oder mit der Schöpfung in Verbindung gebracht.

00:19:21: Staunenderweise und da habe ich kurz überlegt wie höre ich das?

00:19:26: Und dann dachte ich so aber... Das Bauchgefühl ist für die Unterscheidungen der Geister Total relevant und auch beim SKM ist die Frage nach, was fühlst du denn dazu?

00:19:37: Was ist dein... Dein Gefühlsempfinden zu dem Themenkomplex A oder B. Damit fangen wir oft an.

00:19:46: Also was ist dein Gefühl dazu?

00:19:48: Und wir haben zu allem irgendeine Empfindung.

00:19:51: Oft ist es ein Bauchgefühl das noch gar nicht so die Vernunft eben erreicht hat.

00:19:55: also Es ist mir nicht fremd was Du sagst.

00:19:58: Und wenn man das weiter, Pilze gehört übrigens auch dazu.

00:20:01: Pilze sind auch sowas und es ist eine Evolutionstufe von Bakterien.

00:20:06: Wenn man jetzt mal über Pilzen nachdenkt, weiß man mittlerweile dass der ganze Planet von einem Pilzgeflecht überzogen ist.

00:20:13: Also wir sind ein Pilzgeflecht auf dem ganz viel ist.

00:20:15: Die haben ein untägliches System, das ist gigantisch!

00:20:18: Und wenn wir überlegen, dass wir auf den Pilz-Geflecht leben und wir selber verwandt sind mit Pilzen wird es echt total spannend, dass wir eigentlich nur gehende Pilze sind am Ende.

00:20:29: Wenn man es mal weiter denkt also man können sich auch so betrachten.

00:20:31: Sehr intelligente Pilze!

00:20:32: Also das ist total abgefahren.

00:20:34: wenn man sich mal überlegt... Was hast du dir da für ein

00:20:36: Podcast gehört?

00:20:37: Nee, das sind nur Gedanken.

00:20:40: Wenn wir überleg wo wir herkommen und die evolutionäre Geschichte anschauen dann verstehst du vielleicht auch manchmal warum Menschen bestimmte Intuition in sich haben und sie wissen nicht woher's kommt.

00:20:51: Beispiel Sonnenfinsternis.

00:20:55: Ich habe kein einzigen Vogel gehört, ich habe keine einzige Grille gehört.

00:20:59: Ich habe nichts gehört!

00:21:00: Ich hab auch mehrmals Leuten gesagt, hörst du irgendwas?

00:21:03: Nichts, wirklich gar nix.

00:21:04: Also wir haben toten Stille und die Tiere und die Pflanzen und Grillen haben irgendetwas gespürt was man natürlich nicht beschreiben kann, was sie beschreiben können.

00:21:13: Wir können sagen ja das ist halt eine Mode Finsternis komisches Gefühl.

00:21:17: Das können wir sagen.

00:21:18: Die haben nur ein komisches gefühl Und plötzlich ist stille.

00:21:22: aber wir haben das gleiche den gleichen Reflex evolutionär in uns drin.

00:21:28: Das heißt, dieses evolutionäre Lernen von Nervensystemen über alle Reize die diese ganzen fiesen, die ganzen wahnsinnigen Maktenen und was auch immer die Besen erfahren haben auf dem wir Fuß...auf dem wir aufbauen, haben wir in uns drinnen weil diesen Nerven-Systeme in uns reagieren genauso Und wir können es nur mittlerweile versuchen wie ist zu interpretieren.

00:21:50: aber die Vielfalt sagt die Forschung mittlerweile ist so gigantisch groß und so komplex, dass die mittlerweile Zusammenhänge herausfinden.

00:21:57: Die wir vorher niemals erahnen konnten.

00:21:59: also wir reagieren auf ganz viele Sachen so empfindlich Und was wir machen isst?

00:22:04: Wir haben ein Gehirn drüber geschellt.

00:22:07: das ist

00:22:08: Abflacht.

00:22:09: Also die Sprache flacht diese wahnsinnige Sensibilität ab.

00:22:14: Nicht schlimm Ist halt so.

00:22:15: aber weil wir auch da mit anderen Sachen machen können wir können darüber reden Aber dieses Dadurch, dass wir rational denken.

00:22:23: Diese Intuition nicht mehr so stark zu wie vielleicht die Menschspur dreihundertausend Jahre.

00:22:30: Ja mir macht es Spaß zu sehen, wie du in dieser Haltung von Staunen vor der Komplexität gekommen bist und das ist eine schöne Haltung.

00:22:40: also das ist ne schöne Haltung.

00:22:42: Das habe ich schon oft erzählt auch einer die ins Transcendente hilft hinein hilft.

00:22:50: Also ein Ding, was Menschen ... eine Sache die mir... also ich bin jetzt hier auf dieser Burg und das ist ein uraltes Gemäuer.

00:22:57: Und hier sind Geräusche anders.

00:23:01: immer noch entdecke ich andere und neue Geräuschen.

00:23:04: Wenn es dunkel ist, da will ich eigentlich, das wollte ich erzählen.

00:23:08: jetzt Ich merke wenn es dunkeln wird dass ich anders höre Und das ist natürlich auch nicht gut, das ist total subjektiv und nicht gut objektiv messbar oder darstellbar.

00:23:21: Aber wenn mein Sehnerv durch mangendes Tageslicht gehemmt wird dann ist mein Hören ein differenzierteres.

00:23:33: Das ist nur ein Beispiel dass ich anschließen möchte an deine Erzählung.

00:23:37: Ja ganz oft nehme ich das nicht wahr weil um mich herum ständig Lichter sind, ständig elektrisches Licht.

00:23:45: Wenn es dunkel wird, mache ich die Augen zu und schlafe.

00:23:48: Vorher ist ein Licht an.

00:23:50: Dass sich also Wach-Dunkelheit erlebe, das habe ich ganz selten mal.

00:23:55: Und dann ist das oft besonders.

00:23:57: Zum Beispiel nach der Sonnenfinsternis die Persiiden, die Sternschnuppen oder wenn ich meine Nachtwanderung mache im Ferienlager oder so.

00:24:06: Oder wenn ich am Strand bin auf der Suche nach Meeresleuchten dann merke ich, da nehme ich das wahr.

00:24:13: Ansonsten habe ich gar nicht ... schenke ich mir gar nicht mehr die Gelegenheit, dass wahrzunehmen und dann fällt es aus meinem Bewusstsein

00:24:18: raus.".

00:24:20: Ja.

00:24:21: Eigentlich ist es eine innere Sehnsucht unserer Menschen haben.

00:24:25: Sehmsucht danach?

00:24:27: Weil unser ganzer Körper, weil wir ja nicht nur Gehirn sind.

00:24:29: Wir glauben immer, wir werden nur Frontal lappen!

00:24:31: Wir sind nicht nur Frontallappen.

00:24:33: Selbst unsere Gehirne ist ja reptil im Gehirnt weiterentwickelt worden aber wir denken über den Frontallapen rational.

00:24:39: Das letzte Stück Das macht uns erstmal fähig überhaupt über uns zu reflektieren.

00:24:43: Es ist ein ganz winziges Stück, da hinten dran ist ein Riesenapparat an unfassbaren Nervenwissen und Erfahrungen aus dem Alltag.

00:24:54: Ich habe dann darüber nachgedacht, dass man dieses isolierte ich gibt es nicht!

00:25:00: Es gibt nur einen wir.

00:25:02: Und wenn es nur einen Wir gibt, ist das eigentlich der Kern dieser göttlichen Idee?

00:25:07: Dass man sagt, die Symbiose von all dem ist der göttliche Funke.

00:25:13: Und ich bin davon überzeugt dass die Menschen, die gerade da unten bei uns im Schübchen länger als üblich in der Küche an diesem Küchentisch saßen.

00:25:22: Die werden von diesem Küchtetisch aufgestanden sein und sagen ach das war aber grade ein schönes Beisammensein, ein schöner Moment,

00:25:28: den

00:25:28: wir uns gegenseitig irgendwie ermöglicht haben geschenkt haben will ich.

00:25:33: Das ist sofort so überhöht, mit vielleicht einem kleinen Glücksgefühl aufgestanden sind und so ins Wochenende gehen oder in die zweite Tageshälfte, das ist glaube ich sicher.

00:25:46: Und das war eine schöne Brücke gewesen.

00:25:48: Das verstehe ich.

00:25:51: Wir haben eine ganz schöne Reise jetzt gemacht!

00:25:53: Ja, eine riesen Reise... Aber am Ende ist es gar nicht so groß, weil wir sind alles im Körper.

00:25:58: Alles bei uns.

00:25:58: Schön.

00:25:59: Haben wir alles mitgemacht?

00:26:01: Kommt ja mit Bakterien ey.

00:26:02: Schön!

00:26:04: Ja sorry.

00:26:10: In uns schlummert ein uraltes, intelligentes Netzwerk und wir schnallen das gar nicht.

00:26:14: Ich finde ich total abgefahren.

00:26:15: So ein geiles trainiertes Netzwerk.

00:26:18: Milliarden Jahre trainiert!

00:26:20: Was das unfassbar...unfassbar muss man sich mal wirklich geben.

00:26:26: Schön.

00:26:28: So ist Joghurt Freunde.

00:26:30: Danke dir.

00:26:31: Ist Joghurtt?

00:26:33: Ich hab Rohkost habe ich noch im Kopf.

00:26:37: Ich bin nicht froh, dass ich vorhin noch ein paar Tomaten gegessen habe.

00:26:42: Ja genau

00:26:43: hier Currywurst.

00:26:49: Liebe Leute das war wieder schönes

00:26:50: hier!

00:26:50: Wir haben bald wieder einen schönen Werbiter.

00:26:51: Das heißt es muss ja wieder eine Folge, demnächst treffen wir uns ja wieder und jetzt gehts wieder weiter.

00:26:57: Glaubenstenker sind wieder am Start.

00:27:01: Alles Gute bis zum nächsten Mal.

00:27:03: Bis zum nächsten mal.

00:27:04: Liebe Glaubensdenkerinnen und Glaubensenker.

00:27:06: Es freut uns natürlich sehr, dass er wieder bei diesem Gespräch dabei wart.

00:27:09: Übrigens, jede neue Folge kündigen wir über unseren Instagram-Kanal an oder über Facebook.

00:27:15: Einfach in den Suchschlitz Glaubensdenker eingeben und auf Folgen drücken!

00:27:20: Schreibt uns auch gerne an www.glaubensdenkaagmail.com per E-Mail oder einfach über den genannten Instagram Kanal.

00:27:28: Eine Bewertung über die üblichen Podcastkanäle schätzen wir auch sehr.

00:27:33: Wenn ihr jetzt noch nicht müde seid, wären wir für eine Weiterempfehlung sehr dankbar.

00:27:37: redet mit euren Freunden, Bekannten und vielleicht trauen sich ja auch die einen der anderen Arbeitskolleginnen mal rein zu hören.

00:27:45: Ansonsten wir freuen uns auf euch bis zum nächsten Mal!

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