Wenn alles zusammenpasst – Berufung, Spiel und der Moment der WahrheitNeue Episode
Shownotes
Jan kommt frisch aus dem Urlaub zurück – im Gepäck: Begegnungen, Spiele und überraschende Einsichten. Vom Schafkopf in Bayern über intensive Rollenspielrunden bis hin zur elektrisierenden Stimmung im Eishockey-Fanblock wird deutlich: Spielen zeigt, wer wir wirklich sind.
Doch die Folge geht tiefer. Clemens erzählt von einem Softwareentwickler, der auf einer Baustelle plötzlich aufblüht – ein Moment, in dem alles zusammenpasst. Es geht um Berufung, Sinn und die Frage: Was passiert, wenn wir wirklich am richtigen Platz sind?
Gemeinsam erkunden die beiden, warum dieser „Klick“-Moment so selten sichtbar ist, welche Rolle Mut und Angst dabei spielen – und wie man zwischen vielen guten Optionen das bessere Leben findet.
Eine Folge über die Unruhe des Herzens, spirituelle Erfahrungen im Alltag und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.
Transkript anzeigen
00:00:06: Jan, wir haben Thema.
00:00:09: Ja mindestens eins wie immer eigentlich.
00:00:11: Wie immer eigentlich?
00:00:12: Hallo liebe Glaubenslinger und Glaubenstinkerinnen!
00:00:14: Schön, dass ihr wieder dabei seid.
00:00:16: Schönen guten Tag allen.
00:00:18: Guten Tag
00:00:20: Herr Alef.
00:00:22: Du warst im Urlaub, Jan.
00:00:24: Ich war ja ich war im Urlaube.
00:00:26: Ich hatte sieben volle Tage Urlaub.
00:00:30: Ich habe Couchsurfing gemacht in Bayern Und unglaublich viele gute Menschen Wieder gesehen und ein paar neue kennengelernt.
00:00:39: Ein Happening Festival inklusive Taufe, wenn man schon mal da ist, weiß
00:00:43: ich nicht.
00:00:43: Na klar!
00:00:44: Ja hey,
00:00:45: ein
00:00:45: Jakob.
00:00:46: Ein Jakob ist jetzt ein Christenkind und hat sich das gerne gefallen lassen.
00:00:52: Also München, Rosenheim, Neubäuer in dem Intal...
00:00:56: Einen Traum.
00:00:57: Ja,
00:00:58: im sieben- dreißigter Geburtsdach in Nussdorf kurz vor Kuchstein also da ja Ich habe Schafkopf kennengelernt.
00:01:10: Schaf Kopf, geil!
00:01:11: Ich kann ja Doppelkopf spielen und Schaf-Koffer ist schon so ähnlich.
00:01:14: also es war sehr leereistig...
00:01:15: Da gibt's eine Karte.
00:01:17: die hat einen Namen.
00:01:17: der darf man eigentlich nicht sagen.
00:01:19: Manche können jetzt weghören aber ich kann sie sagen.
00:01:22: Kennst du den Namen?
00:01:24: Wahrscheinlich.
00:01:25: Die Wildsauce.
00:01:25: Hunzkfickte.
00:01:27: Achso die Hunzkgefickte, ja ja einem von diesen.
00:01:29: Ja, finde ich genial.
00:01:30: Ich muss mich kaputt lassen das erste Mal.
00:01:32: Aber es ist ja geil weil der Schafskopf ist ja die Mischung aus Doppelkopf und Skat... ...und das ist ja gigantisch!
00:01:38: Das hat ja einfach beide Sachen einfach in ein Spiel kombiniert.
00:01:41: Reizen?
00:01:42: Du kannst noch einen Partner finden?
00:01:44: Trümpfe?
00:01:45: Alles drin also die Gfohle... Also
00:01:46: ich hatte bisschen... Also man kuckt ja viele Menschen an wenn man so unterwegs ist in den Öffentlichen und dann da... Bei diesem Schafs-Kopf von der Gas war eine Sache wirklich bemerkenswert.
00:01:58: Ja,
00:01:58: da ist ein junger Mann den ich wirklich schätze und der lebt ein sehr freies Leben.
00:02:03: Also... Der bricht mit Konventionen wo es so geht und es geht häufig.
00:02:09: also das ist ein Surfer-Dude da oben aus einem sehr traditionellen Milieu sag' ich mal Und er lebt recht als Freelancer zu zwischen Portugal und Rosenheim.
00:02:22: Das könntest du auch in Filmen von machen.
00:02:25: Schnitzel aus Avocado-Kernen, auch wirklich sehr schmucke Schmuckstücke für Weihnachtsmerkte wurde die dann verkauft.
00:02:35: Also wild, wild!
00:02:37: So und dieser Mensch beim Schafskopfen bemerkenswert was da passierte nämlich seinen Papa saß auf einmal mit am Tisch.
00:02:45: also ich weiß nicht wie oft er sein Vater zitiert hat.
00:02:48: Also mein Alter, der würde jetzt sagen so geht das ja gar nicht.
00:02:50: Ich kann ihn jetzt leider nicht oberbarisch nachmachen.
00:02:52: So oberbayerisch bayerisch.
00:02:53: Müsstest du dir jetzt vorstellen wie er anfängt zu wettern zitierend seinen Erzeuger?
00:03:00: Interessant.
00:03:01: Interessante.
00:03:01: Bock hatte ich da dran und hat mich innerlich wirklich auch...
00:03:04: Was ließen wir daraus Jan?
00:03:06: Ich habe mich beömmelt, weil ich dachte okay du machst, du grenzt dich ab und gehst in die Distinktion.
00:03:13: Aber beim Schafskopfen dann ist aber was der Papa gesagt hat aber heiliger Ernst!
00:03:19: Mit Heiligen Ernst wurde da gespielt das war der Knallang also es war wirklich entertain.
00:03:27: Also die armen Menschen die mit mir zusammen spielten oder ich war halt der Deb Ich hab einmal, habe ich schwarz verloren.
00:03:34: Das hat mir auch wirklich leid.
00:03:35: Da hatte ich einfach kurz einen Truf verpasst.
00:03:39: Ja das ist
00:03:39: schlecht,
00:03:40: das geht nicht.
00:03:43: Beim Spielen hat man die Menschen echt meistens richtig gut kennen finde ich.
00:03:45: Also da kommt immer so was gemacht mehr.
00:03:47: Da kommt so naturell noch mal raus, find' ich geil!
00:03:49: Ich bin beim Spielen auch manchmal eine andere Person.
00:03:53: Einfach weil's dann mitreißt, weißt du?
00:03:55: Das kann schon mal vor.
00:03:57: Gestern, vorgestern.
00:03:59: Was war gestern?
00:03:59: Vorgestern, Mittwochabend in Bochumweich und traf auf eine Mannschaft.
00:04:05: also da ist mein Bruder, mein jüngster Bruder hat ein Kumpel mehrere und einer von denen isst ein leidenschaftlicher Spieler gesellschaftspielespieler hat auch selber schon einen gesellschaftsspiel entwickelt und irgendwie ich glaube das ist sogar produziert worden.
00:04:19: jedenfalls der tickerte mich auf einmal an über irgendein soziales medium.
00:04:25: ja Wir haben hier so ein Spiel und wenn du jetzt auf die Jugendburg gehst, das ist auch für Gruppen super.
00:04:31: Und das ist für dich ein gutes Spiel.
00:04:35: Kennst du Werwölfe?
00:04:36: Also das Spiel Werwolfe wo man im Kreis sitzt und
00:04:39: dann
00:04:40: alle den Augen... Genau!
00:04:42: Und es gibt dieses Spiel, also dieses Konzept, dieses Spielkonzept für etwas komplexer.
00:04:53: Du brauchst Equipment.
00:04:56: Es gibt es eigentlich noch nicht in Deutschland zu kaufen, es kommt aus einem englischsprachigen Raum und ist hier eher teuer zu erwerben.
00:05:03: Und aber was ich sagen will ist, es trafen sich vierzehn Spielerinnen plus dem Daniel der Spielleiter gewesen ist, der moderiert hat, der dadurch die Nacht geführt hat und der die Runden geleitet hat.
00:05:19: Weil wir so viele Menschen waren haben wir eine Runde nur gespielt Also zwischendurch.
00:05:24: man steht auf, man diskutiert.
00:05:26: Man lernt sich kennen in der Rolle neben der Rolle und es dauerte glaube ich eineinhalb oder zwei Stunden.
00:05:33: Und das war ein Knaller!
00:05:34: Du musstest wirklich diskutieren und auch damit heilige mir ernst.
00:05:37: Und diese Runde die ich da traf ist etwas von Subkultur also recht akademisch aber irgendwie so...also eher so ausseidach, zeig mal?
00:05:47: Da war jetzt kein Jurist dabei.
00:05:49: Ja?
00:05:50: Also keinen...
00:05:51: Lass mich sagen, er die Erdie, die
00:05:53: Eizila Ja, ja so ein bisschen wild.
00:05:56: Und es hat Spaß gemacht weil die sich jede Woche treffen sie sich.
00:06:00: Jede Woche Mittwoch?
00:06:00: Also nicht alle immer!
00:06:02: Aber jede Woche treffen die sich und die hatten eine feine Art und Weise miteinander umzugehen.
00:06:07: Wir hatten eine Kulturkneipe für uns.
00:06:10: Die wurde extra für uns aufgemacht und ich habe gedacht, wie schön wir Menschen sich einrichten können und auch einen Lebensraum gestalten können wo man das eigene Leben kann Und das ist toll in so einer Freiheit, in so eine Demokratie.
00:06:24: Also in so ner Freiheit weißt du?
00:06:27: Wo man so leben kann wie man so Leben will und das hat richtig Spaß gemacht.
00:06:31: das Spiel also mal schauen.
00:06:32: vielleicht muss ich mir das auch nochmal irgendwie anrechnen.
00:06:36: Für die Jugendburg finde ich interessant sehr interessant würde ich gerne mal mit spielen auch mal real weil das habe ich mir früher immer vorgestellt.
00:06:45: Mit den Karten ist es zwar ganz witzig aber mein versinkt dann doch irgendwie ne Fantasie.
00:06:49: Und wenn man dann sagt, ja das ist jetzt mal ein real weder auch echt cool kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:06:53: Wenn man es macht würde mich auch reizen auf jeden Fall.
00:06:58: Ich habe noch einen Spiel kennengelernt.
00:06:59: Noch ein Spiel Jetzt ganz anders und zwar ein Sport Eishockey.
00:07:05: also in dem Urlaub war ich die zweite Nacht bei Freunden, die ich von der Burg Rotenfels kenne Also junge Erwachsene Mitte zwanziger und sie haben mich mitgenommen in einen Eishoggespiel, in Playoffs von München.
00:07:22: München hat gespielt gegen Mannheim und die hatten dreimal in Folge verloren gegen Manheim und sie mussten jetzt auf Gedei und Verderb gewinnen.
00:07:32: uns ja haben gewonnen.
00:07:34: Und ich stand im Fanblock um mich herum erwachsene Menschen wirklich erwachssene Frauen und Männer, die da abgegangen sind, die eine Party gefeiert haben in diesem Fan Block also auf Stehplätzen.
00:07:48: es war mit Chorios und Sprechgesängen, um mich herum.
00:07:54: Auf der Straße würdest du denken, oh ja Menschen, so Mitmenschen, unauffälliger Natur.
00:08:01: aber im Stadion wurde dann das Schalter umgelegt, dann ging da der Punk ab.
00:08:07: also was Spiel?
00:08:09: auch das ist ein Spiel, ein Spielprinzip.
00:08:13: halt im Fan-Blog, aber auch im Fanblog gibt es Regeln und so Spielregeln.
00:08:16: Es gibt Spielregeln auch in dem Fanbog!
00:08:18: Und das ist stark.
00:08:20: also ich musste mir die kurz aneichen.
00:08:22: Ich wurde gut eingeführt.
00:08:23: Das war auch notwendig sonst hätte ich nicht lost gewesen.
00:08:26: Aber ich bekam die Einführung und dann konnte ich gut mitspielen.
00:08:29: Ja und ich habe halt gespielt Fan zu sein Blut mit ihnen blutigem Ernst Fan zu seien von der Münchner Mannschaft Eishockey und sie haben gut performt glaube
00:08:40: ich.
00:08:41: Ich hab den Puck, der ist da mit Hundertvierzig KmH teilweise unterwegs.
00:08:44: Den habe ich jetzt nicht immer gesehen.
00:08:47: Da helft mir dann auch die Videoanzeige.
00:08:48: Nee, aber ich konnte gut mitspielen!
00:08:53: Ja, sehr interessant... Also es ging nach Spaß und es ging vor allem nach sinnvoller Beschäftigung wenn man so mal überlegt was der Mensch doch alles einfach setten hat.
00:09:04: Ich habe auch eine witzige Geschichte und zwar habe ich jemanden kennengelernt.
00:09:10: Ja, faszinierende Mensch.
00:09:12: Also generell erst einmal so die Person ist ein... also würde man wirklich sagen, so ein typischer Softwareentwickler.
00:09:20: Hätten wir jetzt erstmal gesagt, ne?
00:09:22: Da kannte ich jetzt nur über Teams mit ihm gesprochen, der hat irgendwas gemacht und entwickelt
00:09:27: usw.,
00:09:27: na ja so wie man sich das vorstellt, langer Bart,
00:09:30: Glatze
00:09:32: war alles schon dabei wo man sagen könnte, wir haus halt so Entwickler.
00:09:35: Und wir haben gerade sowas gebaut.
00:09:37: da ging es auch darum dass man irgendwas mit Elektronik machen muss, was anschließen ... hier was anschließen, da was machen.
00:09:43: Also eine gute Kamera... oder einen Drehkreuz und dann Schlagbaum irgendwas, irgendwas machen.
00:09:49: Und da haben wir gesagt ja gut ist die Software fertig jetzt, was machen wir jetzt?
00:09:52: Und dann stellt er sich hin und sagt... Ja ich will das machen!
00:09:55: Wie du willst das machen?
00:09:56: Du willst jetzt deinen Schlamm wühlen und das Ganze?
00:09:57: Ja klar, ich habe Elektriker gelernt, ich will es machen.
00:10:00: Ich so... Ok also... Es war jetzt nicht dein Auftrag aber sprich dir jetzt auch nichts dagegen
00:10:05: ne?!
00:10:06: Also kam der aus Dortmund angefahren und hat sich hat sich auf die Baustelle geschmissen, mit allen Leuten dort konnte er direkt und fing an das zu machen.
00:10:20: Und jetzt kommt das ganz Interessantes.
00:10:23: Sein Gesichtsausdruck seitdem hat sich so unfassbar verändert!
00:10:28: So weit als er gesagt hat... Du Clemens ich weiß nicht mehr ob ich das was ich früher gemacht habe noch machen will.
00:10:34: Das ist so geil.
00:10:35: Ich will raus.
00:10:36: Ich will das weitermachen.
00:10:38: Ich will was mit Händen machen.
00:10:40: ist es so schön?
00:10:41: ich kann meine leute gut zurecht wie geschleppen war.
00:10:44: Sie haben Zeug geschläbt hier und den getragen das Gegenteil von dem was ein täglicher Job ist.
00:10:48: hinterm Rechner sitzen und labern oder Koden steht er da mit einer Flex in der Hand?
00:10:55: Und mit sonst was verschraubt ihr schraub da und guckt mich mit einem einen Sinn, Also ich habe das doch selten so eine Veränderung in Gesichtern gesehen.
00:11:05: Du guckst hin an und er strahlt dich mit Augen an, du hast das Gefühl... So sieht es aus wenn jemand seinen Sinn gefunden hat!
00:11:12: Das ist ja faszinierend.
00:11:14: Heißt natürlich auch gleichzeitig, ich hab so ein bisschen sein jetziges Lebensbild, ist natürlich ein bisschen ins Wanken geraten weil er natürlich andere Routinen hat am Alltag.
00:11:23: Fasziniert.
00:11:25: Der Begriff der mir aufkommt ist die Frage also der Begriff Berufung Also festzustellen, wozu ich gerufen bin und mit meinen Talenten mein Sehnsüchten meiner Lust mich zu spüren auch körperlich vielleicht.
00:11:39: Das ist eine körperliche Komponente wenn ich vorher viel fein motorisch oder womöglich am Rechner gearbeitet habe und jetzt richtig Lust entwickeln aber körperlig zu werden und mal so einen Garten und so graben oder auf der Baustelle mal mit schweren Geräten unterwegs zu sein Da ist eine Sehnsucht, die entwickelt.
00:11:55: Und übrigens ich hab festgestellt und wir sind jetzt in einem Alter wo man das feststellen kann auch in der Umgebung Die Berufung wie kann sich verändern?
00:12:04: Also der dass dazu Ich mich berufen fühle Das kann sich im laufe eines lebens Auch ein paar mal drehen und verändern vielleicht auch einfach der Der körperlichen verfasstheit entsprechend.
00:12:17: also
00:12:17: nicht faszinierend.
00:12:20: Eigentlich glaubt man immer, man hat so die eine Berufung.
00:12:23: Das ist meine Berufung!
00:12:24: Aber dass das sich ändern kann, ist ja eigentlich was Fundamentales.
00:12:28: Wir waren das
00:12:29: einzugestehende, dass es passiert.
00:12:32: Ja und ich glaube bei der Generation unserer Eltern war das etwas schwieriger weil da war's gang und gäbe und gewünscht vierzig Jahre im selben Unternehmen... Im Grunde in derselben Branche oder im selben Tätigkeitsfeld zu sein, da eine Expertise aufzubauen.
00:12:49: Ja genau!
00:12:50: Heute ist es völlig okay vielleicht sogar gefragt und gewünscht Dinge auszuprobieren oder sich zu entwickeln?
00:12:58: Ja aber du stürzt dich damit auch ein Risiken zwischen finanzielle.
00:13:03: also ich meine das ist jetzt wirklich zu sagen ok ich will das nicht mehr machen heißt ja auch du gibst den alten Beruf irgendwie auf hast aber Geld verdient Bist vielleicht dass du Kinder oder was auch immer bist halt in der Struktur wo du sagen kannst das ist jetzt meine Routine damit lebe ich im Alltag.
00:13:17: Kann damit auch für andere sorgen und wenn du das veränderst, in das du das ganze Konstrukt wird sich um zack bumm ne?
00:13:25: Und das ist schon ein Risiko.
00:13:27: und was hat mit Angst zu tun?
00:13:28: verstehe ich
00:13:30: die Mutter unseres ähm... Gemeinsam freunde ruben die war ich glaube die war lehrerin und ist ja dann.
00:13:36: was hat die wie ich glaub in welchem alter?
00:13:38: ich glaube mit forty fünf hat die Lehre gemacht zur... Zimmerfrau zum Zimmermann zur Schreinerin.
00:13:45: Und arbeitet jetzt mitholz und erscheint mir ganz im Frieden, mit dieser Entscheidung zu sein.
00:13:51: Wahnsinn!
00:13:53: Ja schön also ich fand das man kennt es in der Theorie immer wieder ja muss sich weiterentwickeln aber dass mal Innerhalb von, ich würde sagen vier Monaten zu sehen.
00:14:03: Diese Entwicklung ist schon und auch der Zug dahinter... ...der hat an zwei Tagen, zwanzig Stunden auf dieser Baustelle verbracht.
00:14:14: Einfach so!
00:14:16: Bis abends hatte er da gesessen und geschraubt und gelötet.
00:14:19: und was der da gemacht hat ein Traum.
00:14:22: und man denkt sich nur
00:14:24: also
00:14:25: das hätte kein Profi besser gemacht.
00:14:26: Traumhaft unfassbar mit einer ... imprunzt und mit einer Emeladen, oder mit einer Lust.
00:14:34: Das gibt es ganz selten, dass man sowas sieht... ...dass das in einer Person mit allen seinen Talenten so aufgeht,... ...und denkst du wow!
00:14:41: Das ist ja wieder mal so schön Arsch auf Eimer.
00:14:44: Das passt genau.
00:14:47: Verrückt!
00:14:48: Es passiert am selben.
00:14:49: Also im Alltag wirklich seltsam.
00:14:51: Ich glaube es ist auch selten sichtbar.
00:14:55: Da hast du jetzt auch einen primitierten Job und eine gute Rolle?
00:14:58: Dass du dir so etwas begegnen und du das schauen darfst, also dass du das ansehen kannst.
00:15:02: Ja, selten sichtbar.
00:15:04: Du sagst, ich sehe das selten.
00:15:06: Also ich sehe es sich oft.
00:15:07: Und wenn man's dann sieht ... Das hat was Spirituelles muss ich echt sagen.
00:15:14: Weil da alles ineinander leuchtet.
00:15:16: Auf einmal ist das Puzzle erscheint vollständig.
00:15:19: Richtig!
00:15:20: Vielleicht Dinge in seiner eigenen Biografie die vorher gespürt hat oder hätte vielleicht sogar Beschreibung benennen können wie auf einmal zusammen passen.
00:15:29: Genau, so ist es
00:15:31: total geil!
00:15:32: Ich habe verstanden bei diesem Sportspiel und ich glaube das gilt auch für das Fanwesen von jedvedem Sport dass ergänzt das Leben von Menschen auf eine Art und Weise das komplettiert.
00:15:49: also
00:15:50: würde ich diesen... Also ich hab da zwei drei Frauen die vor mir standen und die waren besonders fan vom Keeper von München.
00:15:59: Immer wenn der was gehalten hat, dann gingen die ab!
00:16:02: Das kannst du dir nicht vorstellen.
00:16:04: Da habe ich gesagt, wenn man denen das jetzt nehmen würde... Wohin würde diese Kraft und diese Energie, die da tanzend entfaltet haben?
00:16:12: Für mich war das exotisch.
00:16:14: Wirklich exotische.
00:16:15: Das war für mich völlig... Ich kann da gleich noch eine... Also ich hab in München noch ein Museum angeschaut, da kann ich gleich auch noch etwas von erzählen.
00:16:26: Aber das war für mich exotisch und ich habe versucht zu verstehen.
00:16:29: Ich habe mir gedacht, wenn man denen das jetzt nehmen würde ... weil weiß wo diese Energie sich sonst entfalten würden, wo die hingehen wird oder verfümmern würde?
00:16:39: Oder gegen wie sie selbst gerichtet sein würde was auch immer kann sein.
00:16:43: Und es war für me so exotische Besuch eines Museums dass ... das Museum fünf Kontinente in München ist gibt einen Museum und das Museum hat ein Problem.
00:16:55: Also ganz praktisch, ich war alleine in diesem Museum über Stunden.
00:16:59: Also ich glaube, dreieinhalb Stunden dieses Museum die ersten zwei Stunden war ich da allein und dann kam eine Schulklasse ne arme Schulkasse.
00:17:06: Gut das war ja auch Arbeitszeit, muss man fairer
00:17:09: sagen.
00:17:10: Ja dennoch also... Ich war am Tag vorher im deutschen Museum.
00:17:15: Das war rappelvoll.
00:17:17: Da waren Schulklassen und Menschen mit jede Menge Touristen.
00:17:22: Dieses Fünfkontinentemuseum war das ethnologische Museum des Freistaates Bayern.
00:17:28: Und dieses Museums haben großartige Exponate, hochqualitativ sehr interessant, alle authentisch wenig Plastiken und Nachbildungen.
00:17:44: Das Problem ist alles fremdangeeignet also vieles geklaut verschleppt kulturell angeeignet, nicht gut eingebunden und problematischer Provenienz sagt man.
00:17:59: Also die Herkunft ist schwierig teilweise umgeklärt.
00:18:03: viel Ozeanien also Museum fünf Kontinente im Grunde sind da gerade nur drei ausgestellt Afrika viel Asien ein bisschen Amerika.
00:18:15: aber es ist trotzdem ein gutes Museum wenn man sich um der Problematik bewusst ist
00:18:23: Rundum-Enerologie.
00:18:24: Aber ganz viel Exotik, ganz viel exotik.
00:18:26: und ich hatte Spaß an folgender Wahrnehmung, obwohl Spiritualität... Ich glaube ein Drittel der Exponate haben einen spirituellen Bezug zu Ahnen, Göttern, Geistern, Dämonen, Einhegungen der wilden Natur.
00:18:45: Beeindruckend!
00:18:46: Also es haben Menschen nicht alles schon gemacht und getan ... um sich dem dieser Sphäre zu nähern oder dem eine Bildwelt zu geben.
00:18:57: Und zurück zu der Exotik in der Eishockey-Halle, auch das hat eine spirituelle Dimension.
00:19:04: Ja sicher!
00:19:06: Absolut und du warst dabei?
00:19:10: Ja genau diese... Was soll ich sagen?
00:19:17: Spirituell täglich immer so ein bisschen abgetroschen oder so ein wenig weitgriffig.
00:19:25: Diese Kernschmelze Dieser Moment der Erleuchtung, dieser Moment wo es ping macht und denkt so, da ist was zusammengekommen.
00:19:35: Ist ja abgefahren!
00:19:36: Ist ja verrückt.
00:19:38: Das finde ich in der Tat sehr faszinierend.
00:19:40: Das ist ein Moment, wo du wirklich sagen könntest... ...das ist etwas Göttliches.
00:19:46: Also das würde könnte einem da über die Lippen gehen in den Moment.
00:19:49: Dir sowieso, mir könnte es über die lippengehen, dir kann es über den Lippe gehen aber muss es nicht so sein, ist ja wurscht.
00:19:54: Aber dieser Moment hat was Magisches wenn man das sieht.
00:19:58: Und es ist mir halt extrem aufgefallen und es ist witzigerweise nicht per Sprache rüber gekommen, sondern einfach nur per Gesichtsausdruck.
00:20:09: Das muss man sich mal geben!
00:20:11: Dass Menschen mit diesen tausenden Muskeln im Gesicht etwas ausdrücken können, wo du siehst... Ach du Scheiße.
00:20:16: da stimmt ja gerade alles in diesem Moment.
00:20:20: jetzt
00:20:21: Es gibt das Wort von Augustinus Also wirklich eine alte Klamotte, der sagt sinngemäß also unser Herz ist unruhig bis es ruht in dir und die Unruhe des Herzens manchmal gibt's.
00:20:37: dann sind wir so nah dran an dem Moment der Ruhe.
00:20:42: Ich kann das sagen mit dem Griff an der Heiligkeit am Heil sein, ganz sein da ist das vielleicht sogar zu sehen und zu leuchten.
00:20:53: Dann leuchtet es so durch.
00:20:55: Aber diese Sehnsucht und diese Unruhe des Herzens, diese Suchbewegung danach komplett zu sein ganz zu sein heil zu sein am richtigen Ort zur rechten Zeit zu sein.
00:21:05: Diese Unruhen treibt Menschen an.
00:21:07: Und zwar im Guten wie im Schlechten also die Unterscheidungen der Geister ist da nötig.
00:21:12: Also ich kann die Unruhr des Herzens auch mit Drogen betäuben versuchen versuchen mich nicht zu betäumen oder dem aus dem Weg zu gehen.
00:21:21: Aber die Unruhe ist da, die Akzeptanz der Sache hilft und dann zu sehen wie kann ich der Unruhen nachkommen zum eigenen Guten in der Welt?
00:21:31: Also meine Talente einzusetzen so dass es für mich passt und für die Welt einen Gewinn darstellt.
00:21:37: Richtig!
00:21:37: Und dann wird eine Berufung auch im christlichen Sinn.
00:21:41: Das ist schön wenn's gelingt.
00:21:44: Und wie gesagt, das ist der gleiche Mechanismus.
00:21:55: Das ist mir diese Woche nochmal aufgefallen weil ich auch umgekehrt mit Menschen gesprochen habe die das nicht haben.
00:21:59: Die genau gerade in dem Moment sind der Unruhe.
00:22:03: Die vielleicht von neueren Dingen Angst haben und dann sagen sich ganz schnell wieder zurückziehen und sagen ja ich mach mich doch nicht.
00:22:10: Ja, ich bin da aber nicht doch nicht.
00:22:11: Weil sie merken, da passiert was in der Welt draußen und ich faszinationen gleichzeitig Angst.
00:22:19: Ähm... Angst davor auch vielleicht sein jetziges Leben das Leben was man gerade hat und wenn man sagt es ist doch eigentlich gerade gut so wie's ist dass es dann plötzlich zerbröckelt weil man etwas anderes tut und dadurch gibt's ganz schnell ganz schnell so Schneckenhauseffekte.
00:22:32: das sollte sich ja ganz schnell zurückziehen aus einfach nur aus Angst ohne Grund Und das ist auch das Gegenteil davon.
00:22:40: Also, das heißt die einen gehen raus und blühen auf... ...und die anderen ziehen sich wie in Schneckenhaus zurück,... ...weil sie genau das sagen.
00:22:45: oder es fühlt sich jetzt ganz komisch an.
00:22:47: Und dann zühlen Sie sich zurück.
00:22:49: Beides erlebe ich und es ist für der Faszinierend, wie Menschen da unterschiedlich darauf reagieren.
00:22:56: Man aber diese Muster.
00:22:57: also ich zumindest erkenne sie jetzt recht deutlich.
00:23:00: Das hätte ich früher nicht gekonnt.
00:23:01: Also das ist wieder irgendwann mit mehreren Eltern.
00:23:04: Wann sieht man's denn auch?
00:23:07: Was mir also noch eine Klammer, die mir gerade einfällt vorgestern das Spielen in Bochum mit dieser Wehrwölfer-Adaption.
00:23:14: Ich glaube das hieß Tower of Clockwatch.
00:23:18: Also diese Wehrwolfe-Adaktionen, diese Komplexe.
00:23:22: Daniel der Spielleiter, der mich eingeladen hatte, der ist offensichtlich fast immer der Spielreiter.
00:23:31: Der ist über's spielen und Seine Lust zu spielen, irgendwie dahin gekommen und hat das kennengelernt.
00:23:37: Und er hat dann so eine Gemeinschaft aufgebaut die sich da wöchentlich trifft und eine gute Zeit hat wirklich also auch eine tolle Zeit.
00:23:45: Also es geht ohne Alkohol her, also ohne... Erwachsene Menschen haben eine gute gemeinsame Premiumzeit.
00:23:53: Ja!
00:23:53: Und er ist der Gastgeber.
00:23:55: Der hat eine Gastgebergrolle.
00:23:56: Das ist ne dienende Rolle.
00:23:58: ich hab verstanden dass der Der Erzähler bei diesem gesellschaftspiel auch sehr mächtig ist, weil der zwischendurch so Tokens geben kann und Sonderrollen.
00:24:07: Und die musst du selber erstmal entdecken.
00:24:09: also du hast eine Rolle und stellst fest, oh Mist ich bin vom Spieleiter belegt worden mit einem extra Token, der meine Rolle ins Gegenteil verkehrt und das muss sich dann selber erst mal entdeckt.
00:24:18: Also der Kouch hat auch auf seine Kosten der Spielleiter wie wohl er ist akzeptiert und er erzählt einfach gut und achtet auf das Regelwerk, auf das Komplexe.
00:24:29: Und er hat da seine ... für diese Rolle, für diese Runde seine Berufung in der Spieleitung ... ... akzeptiert und ist auch Gastgeber in dieser Sache.
00:24:40: Das ist schön, wenn es gelingt!
00:24:42: Witzig!
00:24:43: Am Ende ist es eigentlich, wenn man's mal überlegt... Wenn es dann passiert, eigentlich ziemlich einfach, ne?
00:24:49: Ich mach was, was mir Spaß macht, wo ich gut drin bin für andere,
00:24:52: die mich dabei profitieren.
00:24:54: Und dann klingt
00:24:55: total einfach,
00:24:57: wenn es mal so wäre.
00:24:59: Klingt super simpel und eigentlich muss man genau das machen.
00:25:02: was kann ich saugut?
00:25:04: Einer mache ich dass ohne welchem Kontext tue ich's.
00:25:08: Der Kontext macht es eigentlich am Ende aus.
00:25:10: also ich mein das was ich kann kann nicht.
00:25:12: Das ist das kann ich erweitern aber das kann sich halt darauf kann.
00:25:15: nämlich kann man stolz sein was auch immer.
00:25:17: So das kann jetzt für mich tun das kann Ich jetzt für Idioten tun oder ich kann das für Menschen tun die ich mag.
00:25:22: So.
00:25:23: und wenn ich plötzlich mache im Umfeld wo es mag, kommen alle Puzzleteile zusammen.
00:25:27: Denn ein Puzzle Teil nur rausfällt.
00:25:29: Ich nicht dass das machen was ich kann.
00:25:32: Die Personen die falschen sind der Kontext falsch irgendwas nicht stellt Schraube falsch dann fühlt sich schon wieder schräg an.
00:25:37: aber Wenn alles zusammen passt in dem Moment Dann merkst du plötzlich jetzt verstehe ich Das macht Sinn Jetzt fühl ich mich jetzt habe ich mir Platz in der Welt.
00:25:45: Und das ist glaube ich das klingt total simpel.
00:25:48: Ehrlich gesagt ja bin ich da war ich da so gut.
00:25:51: Aber es ist nicht simpel.
00:25:54: Ignazianisch ist es die Unterscheidung der Geister.
00:25:58: Und das kann sein, ich wähle zwischen dem Guten und dem Schlechten aber es kann auch sein, Ich wähle zwischen dem Guten und dem Besseren.
00:26:08: Wenn ein Abiturient dem Stehen jetzt mal eine gute Note im Abi geschossen hat... Drölft sich Studiengänge offen und das kann erschlagend sein.
00:26:18: Und die Freiheit kann beängstigend sein, sich dann zu entscheiden was soll ich denn jetzt studieren um Himmel zu willen?
00:26:24: Es kann alles studieren es könnte alles sein.
00:26:25: was soll Ich den tun?
00:26:26: ja und Dann?
00:26:28: also das ist wirklich eine Hilfe zu fragen okay Was glaubst du zwischen dem vielen guten ding was wäre das bessere Was wäre schon mal das Bessere?
00:26:37: Und dann kannst du es schon ein bisschen einhängen.
00:26:39: Das bessere kann lauten, was ist nicht nur für dich und deine Talente... ...und die Erwartungshaltung deiner Eltern gut.
00:26:46: Der Christ würde fragen vielleicht auch noch für Deine Beziehungen zum Himmel auf Erden, den wir auf die Erde holen wollen.
00:26:57: Sondern für die Gesellschaft, für die Polis.
00:27:01: also hat es eine politische Dimension hat es die Chance, einen Impact zu haben über das Klein-Klein ins Größere in die Kommune.
00:27:12: In den Landkreis weltweit.
00:27:16: Es gibt Menschen, die fangen an was zu studieren und sind auf einmal dabei Mikroplastik aus dem Wasser zu ziehen wie großartig.
00:27:22: Das kann jetzt nicht jeder aber das sind Kategorien nach denen ich fahren denn kann wenn mir alles offen steht.
00:27:27: Richtig!
00:27:28: Und wie gesagt, das Groß fängt immer an und es ist immer vor Ort.
00:27:33: Bei den Menschen.
00:27:34: und im Ende ist es ich stehe hier, du stehst da... ...und wir tun jetzt was!
00:27:39: Das ist am Ende immer so auch wenn ich mal Mikroplastik rausziehe.
00:27:42: Steh' ich dann da?
00:27:44: Bin dann da mit anderen da?
00:27:46: Und das ist eigentlich der Witz dahinter.
00:27:47: Es ist nicht irgendwo, es ist bei mir in dem Moment.
00:27:52: Jetzt habe ich eine Chance mit dir etwas zu tun Und dann bitte wenn ich das kann, was ich kann.
00:27:58: Wenn ich es nicht kann und das Gefühl habe, es fühlt dich falsch an.
00:28:01: Das legt wirklich jedem Menschen an den Herzen.
00:28:03: Es hat etwas mit Mut zu tun.
00:28:06: Ja man muss sich daran gewöhnen.
00:28:07: Das ist nicht normal dass man das ständig muss.
00:28:09: aber wenn man das gefühlt hat, man ist fehl am Platz, dann sollte man gehen.
00:28:13: Irgendwann kommt der Punkt, dass man merkt, es macht nicht Klick ja dann sollte auch mit aufhören weil das macht krank.
00:28:21: Irgendwann macht, wenn es nie klickt mal so viel Reibung.
00:28:23: Dann macht das krank chronisch.
00:28:25: Zum Heil also Heiligkeit.
00:28:27: wir sind zum Heil sein gerufen
00:28:30: und deswegen immer muss jetzt nicht wegen dem Furz dann gehen ist schon klar.
00:28:35: aber wenn man mehr grundsätzlich merkt Grundsätzlich da stimmt was nicht?
00:28:40: Dann muss man irgendwann im Stümpenpogen nach guter Reflektion das ist klar braucht man vielleicht manchmal auch mal Jahre.
00:28:45: dafür ist doch egal.
00:28:46: irgendwo muss man die Entscheidung treffen zu sagen Das war's jetzt nicht Und dann ist auch okay.
00:28:52: Dann war es das halt nicht.
00:28:53: Das ist doch gut, man gehe ich halt und sage jetzt mache ich was anderes.
00:28:56: Ja, aber muss noch machen!
00:28:58: Das ist sogar jesuanisch.
00:29:00: Jesus hat Leute aufgerufen überdenkt nochmal was du tust und vielleicht machst du es anders?
00:29:06: Also...
00:29:08: Ist zum Zöllner gegangen und hat gesagt, du folgst mir mal nach.
00:29:12: Du steh'n mal auf.
00:29:13: Was du da machst, ist Kapis.
00:29:16: Richtig.
00:29:17: Also ich für mich kann sagen, das ist ja am wichtigsten wenn man andere sprechen kann, ob es sich selbst spreche und ich über mich kann sage... Ich bin mittlerweile soweit dass ich das ständig tue.
00:29:26: Jeden Schritt den ich mache habe ich im Hintertürchen wo ich sage ja wenn's nicht klappt dann sag' ich Dann is halt nicht.
00:29:32: Ist schon okay!
00:29:34: Dann ist nicht schlimm.
00:29:35: Dann mach ich was anderes.
00:29:36: Einfach weil ich ... Wer soll mich denn dafür strafen?
00:29:40: Wenn ich etwas gemacht hab was ich nicht konnte aber dachte es geht Ja dann gehe ich halt.
00:29:44: Dann sage ich tut mir leid War nix.
00:29:47: und dass wenn man mit so einer Einstellung in neue Sachen hineingeht, ist der Druck raus.
00:29:51: Weil den kann man mir nicht aufbauen sondern den habe ich schon einfach da hinten ist ein Türchen auf.
00:29:55: Da geht die Luft sofort durch.
00:29:56: Es entsteht kein Druck sondern es besteht einfach nur nach vorne gehen und im Not vergebt man halt wieder.
00:30:01: Und wenn du einen guten Ort für dich gefunden hast und gute Tätigkeiten sind stiftende dann ist das eine große Resilienzquelle.
00:30:09: also ich meine als kann ja auch von mir sprechen.
00:30:11: Ich arbeite in dieser Römisch-Katholischen Kirche mit dem Transformationsprozess sauanstrengend.
00:30:20: Der Rahmen ist echt nicht besonders cozy, nicht sehr bequemlich, nicht gemütlich aber das was ich in diesem Rahmen... also der Rahmen nicht, aber was ich im Rahmen tue, dass es so sinnstiften und so erfüllend, dass ich den Rahmen in Kauf nehme.
00:30:35: Er trage manchmal erleide mit dem Wirren und den verrückten Dingen die wir da
00:30:41: begegnen.
00:30:42: Ja, natürlich.
00:30:44: Super!
00:30:45: Genauso sehe ich es auch.
00:30:46: Es ist nicht alles perfekt, aber die Resilienzquelle.
00:30:51: Wo ich stehe und wo ich bin, ist jetzt gerade echt gut.
00:30:54: Da stehe ich im richtigen Platz, da gehöre ich hin... ...und dass das um mich herum nicht alles tut, die ist.
00:30:59: Irgendwo ist auch mal der eine Einflussfaktor Schluss, da kann ich auch nicht mehr einfluss nehmen.
00:31:04: Das ist dann Resilience, sagt man ja okay, aber das ist dann jetzt halt so.
00:31:07: Wünschen wir allen Zuhörerinnen und Zuhören, einen Platz, dass ihr den Ihren Platz gefunden
00:31:13: habt.
00:31:14: Ja bitte!
00:31:15: Oder sich
00:31:15: jeder
00:31:15: ist gut?
00:31:16: Und wenn es gebt mutig und Ressourcen stark sind aufzustehen und weiter zu tun.
00:31:21: Richtig.
00:31:22: Alles Gute euch und alles Gute dir Jan und dann danke ich dir für das Gespräch heute.
00:31:26: Juhu!
00:31:27: Wiedersehen wiederhören.
00:31:30: Liebe Glaubensdenkerinnen und Glaubenstenker.
00:31:32: Es freut uns natürlich sehr, dass er wieder bei diesem Gespräch dabei war.
00:31:35: Übrigens, jede neue Folge kündigen wir über unseren Instagram-Kanal
00:31:39: an oder
00:31:40: über Facebook.
00:31:41: Einfach in den Suchschlitz Glaubensdenker eingeben und auf Folgen drücken!
00:31:46: Schreibt uns auch gerne an www.glaubensdenkaagmail.com per E-Mail oder einfach über den genannten Instagram
00:31:52: Kanal.
00:31:54: Eine Bewertung über die üblichen Podcast Kanäle schätzen wir auch sehr.
00:31:59: Wenn ihr jetzt noch nicht müde seid wären wir für eine Weiterempfehlung sehr dankbar.
00:32:03: redet mit euren Freunden, Bekannten und vielleicht trauen sich ja auch die einen der anderen Arbeitskolleginnen mal rein zu hören.
00:32:11: Ansonsten wir freuen uns auf euch bis zum nächsten Mal!
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